Sonntag, 21. April 2013

Erläuterung - Lösungsvorschläge

Erläuterung in 5 Stufen

Übersetzung – Begründung – Konkretisierung – Parallele – Einschränkung



Mörder legen es nicht selten auf eine folkloristische Robin-Hood-Karriere an.

  1. Gewalttäter ringen um Aufmerksamkeit und Anerkennung, indem sie „Gemeinwohl“ der Tat beschwören.
  2. Standing der Tat und des Täters soll sich verbessern, Täter soll sogar zu Idol taugen
  3. Amoklauf als Rettungstat „Untergang des Abendlandes“
  4. allgemeiner Drang zum Gutmenschentum
  5. völliger abwegiger Ansatz

Der moderne Mensch hat sich an die kurze Verfallszeit der Idole gewöhnt.

1. Im 21. Jahrhundert ist Schnelllebigkeit in allen Bereichen menschlicher Existenz normal und anerkannt; Metapher aus der Naturwissenschaft
2. Phänomen der Masse
3. Öffentliche Kürung von „Superstars“ und „Topmodells“ im Vierteljahrestakt
4. Konsumdruck beschleunigt sich zunehmend durch raschere Produktzyklen
5. Idole sind nur dann Idole, wenn sie quasi überzeitlich sind


Beachtungsgesellschaft

  1. Verlangen der Masse, aus der Gemeinschaft herauszustechen
  2. Moderner Mensch lebt zunehmend in der Uniformität
  3. Youtube-Videos
  4. öffentlicher Selbstmord/Amoklauf
  5. Youtube-Videos machen nicht zum Helden, sondern zum Gespött



Montag, 15. April 2013

Interpretation

Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975):

Trauer auf dem Wäschedraht im Januar

Ein Stück Draht, krumm
ausgespannt, zwischen zwei
kahlen Bäumen, die
bald wieder Blätter
treiben, früh am Morgen
hängt daran eine
frisch gewaschene
schwarze Strumpfhose
aus den verwickelten
langen Beinen tropft
das Wasser in dem hellen
frühen Licht auf die Steine.

ana  äs  cho  gisch  his im  ly  ma  mar  nent  olo  psy  re  risch  so  the  tions  tisch  tisch  tisch  to  werk  xis  zep  zi





Literatur und Interpretation:

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____________________________________           ANSÄTZE

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Sonntag, 14. April 2013

Hinweise zur Kurzarbeit

Bewertungseinheiten↓

Kriterien
5

Lösung entspricht den Anforderungen im besonderen Maße – inhaltlich, sprachlich und formal.
4

Lösung entspricht den Anforderungen in allen Bereichen voll.
3

Lösung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen.
2

Lösung weist zwar Schwächen auf, entspricht im Ganzen aber noch den Anforderungen.
1

Lösung entspricht den Anforderungen nicht, lässt jedoch Grundkenntnisse erkennen.
0

Lösung entspricht nicht – inhaltlich und/oder formal – den Anforderungen oder ist nicht erkennbar.


Die Sprachverwendung (Ausdruck und Sprachrichtigkeit) fließt in die Bewertung mit ein.

Punkteverteilung

BE
25
24/23
22
21
20/19
18
17
16/15
14
13
12/11
10
9
8/7
6
5-0
Pkt
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
Anz
0
0
0
2
1
1
1
1
3
1
2
1
1
0
2
0


Durchschnitt: 6,8 Punkte





Montag, 18. März 2013

Loreley S.


1. Textvorstellung und Inhaltszusammenfassung:

Regie: Miriam Dehne, 99€ Films, 2001, Dvd, Hamburg

Dialog - zynisch - zwei Freunde - absurde Züge - zweigeteilt - Altwerden - Traumsequenz - überraschende Wende - Meerjungfrau - Suizid - Fantasie - Errettung - dreigeteilt - Sorge - Anton - Bela - Verzweiflung - desinteressieret - Ehekrise - diskutieren - Abschleppseil - See - Trennung - sexuell aufgeladene Atmosphäre -


2. Analysieren Sie bitte das Verhältnis der beiden Hauptfiguren zueinander.

Formulierungshilfen zur Figurencharakteristik

Betrachtet man die eine Figur, fällt als erstes auf...

Schon rein äußerlich lässt sich erkennen, dass Bela...

Wesentliches Charaktermerkmal von Bela ist...

Offensichtlich haben beide ihre Einstellung zu ...  gemeinsam

Hauptunterschied zwischen den beiden ist...

Zu diesen äußerlichen Merkmalen passt ... überhaupt nicht

Der Autor zeichnet mit Bela eine Figur, bei der Äußeres und Inneres stark kontrastieren/in vielen Bereichen übereinstimmen...

Bela lässt sich insgesamt als eine Figur beschreiben, die...

Betrachtet man die Sprache, mit der Bela seine Gedanken formuliert, so lässt sich sagen, dass...

Der Autor stellt Bela Anton als komplemäntäre Figur/Parallelfigur zur Seite...

Im Gegensatz zu/Genau wie Bela ist Anton...



3. Frage: Nehmen Sie bitte Stellung zu folgender These: "Kunst muss stets ein realistisches Bild der  W e l t  zeichnen. Die Regisseurin scheitert hier!"

.
Wie alle weiblichen Wasserwesen ist die Meerjungfrau in der tiefenpsychologischen Deutung eine Form des Mutterarchetyps, einer Ausprägung der so genannte Anima (vgl. Carl Gustav Jung). Anders als insbesondere bei den schützenden Wasserfrauen und den bedrohlichen Nixen kommt bei der Meerjungfrau aber eher der Aspekt des schutz- und erlösungsbedürftigen Weibchens zum Ausdruck.

Donnerstag, 7. März 2013

ich hasse dass!


Antworten (12)

  • ANTWORT VON GuanYinpingGUANYINPING 
    Vermutlich ist das "dass" im Schrift-Deutsch weniger schön als andere Fomulierungen. Die "dass-Konstruktion" ist deswegen nicht besonders empfehlenswert, weil sie einen sehr einfachen Satzbau fördert.
    Es gibt Wörter, die ein dass "fordern" (hoffen, glauben, denken, erfahren...). Aber bei allen kann man das "dass" (zum Beispiel mit Präpositionen) umgehen: hoffen auf..., glauben an..., denken an..., erfahren von....
    Im mündlichen Deutsch ist gegen das "dass" überhaupt kein einwand zu machen. Es schafft eine sehr klare Struktur und macht so die Sätze leicht verständlich.
    Feedback

  • Du kannst "dass-Sätze" machmal ersetzen durch einen Infinitiv, oder mit einem verkappten Objektsatz.
    Beispiele:
    Er sagte, dass sein Vater Arzt ist. >>> Er sagte, sein Vater sei Arzt.
    Ich glaube, dass ich Recht habe. >> Ich glaube(,) Recht zu haben.
    Gegen dass-Sätze ist aber grundsätzlich nichts einzuwenden.
    Feedback
  • ANTWORT VON SuboptimiererSUBOPTIMIERER 
    Es ist egal, welches Wort du nimmst. Häufige Wiederholungen wirken immer unästhetisch. Viele schreiben immer "Er sagte... dann sagte er... danach sagte er... dann sagte sie...". Das nervt auch beim Lesen.
    In deinem obigen Beispiel hättest du auch schreiben können: "Mir fiel die häufige Verwendung des Wortes "dass" in meinen Texten auf" oder "Ich merke, zu häufig das Wort "dass" zu verwenden.
    Es gibt Schlüsselwörter wie (Ich) finde / meine / bin der Meinung / ahne / befürchte /... bei denen das Wort "dass" die nächstlogische Konsequenz ist. Fange besser so an: "Meiner Meinung nach". Statt "Ich befürchte, dass die Welt sich ändern wird." "Ich befürchte das Schlimmste: Die Welt wird sich ändern" oder "Ich befürchte, die Welt wird sich immer ändern."